Monat: Januar 2020

Schnee, Berge, Fokus – so geht Saisonauftakt

Hinter den 2.000ern geht hellrosa die Sonne auf, schiebt sich langsam durch die Nadelwälder. Der Schnee quietscht unter den Schuhen, ans Frieren ist trotz Minusgraden nicht zu denken: das Herz ballert, die Lunge pumpt. Es geht bergauf, auf zugeschneiten Wander- und Forstwegen am Brenner.

Sonnenaufgang in der Brenner-Gegend - das Läuferherz springt
Sonnenaufgang in der Brenner-Gegend – das Läuferherz springt

Familienausflug zum Jahresbeginn. „Skifahren? Toll!“ Nicht wirklich. Dieses Mal steht der Fokus auf Familie. Dabei ist das Steinacher Skigebiet nur einen Steinwurf entfernt. Das Läuferherz hingegen freuts: Vor Sonnenaufgang in die Kälte und ab in den Hang. Höhenmeter sammeln und mit den ersten Sonnenstrahlen ins Tal und die gegenüber liegenden Berge schauen. Klare Luft, die literweise in die Lungen gepumpt wird, unebenes Terrain das die Trittsicherheit übt, Downhills die statt aus Wurzeln, Steinbrocken oder gar Asphalt aus Schnee und Eis bestehen – und keine Menschenseele unterwegs. Fokus auf den Lauf, auf den nächsten Schritt, auf den Puls. Sonst nichts.

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Heidschnuckenweg: Durch die gefrorene Winter-Heide

Mit der aufgehenden Sonne zieht Magie in die gefrorene Heide. Menschenleer, karg, rauhreifbedeckt und still. Der perfekte Kopfurlaub zwischen den Jahren.

Heidschnuckenweg im Winter 2019
Heidschnuckenweg im Winter 2019

Der Name klingt betulich: Heidschnuckenweg. Es ist einer der bekanntesten und beliebtesten Qualitätswanderwege in Deutschland. 223 Kilometer lang, von Fischbek bis Celle in 13 Etappen. Ende Dezember ist hier niemand unterwegs, nur in Dorfnähe ab und an ein paar Menschen mit Hunden, Rädern oder Laufklamotten. Es ist kalt, die ohnehin karge Heide wellt blattlos und hartgefroren vor sich hin. Es ist friedlich.

Für den ganzen Weg reicht die Zeit leider nicht, aber immerhin für 5 Etappen, die sich problemlos in 3 Tagen durchwandern lassen. Der Himmel wechselt von verhangen zu Sonnenschein und es wird schnell klar, warum dieser Fernwanderweg so beliebt ist.

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Rückblick 2019: Höhenmeter, Geschichten, Erfahrungen und Nimbus-Absage

2019 war krass: 2700 Laufkilometer, 4000 Radkilometer, 70.000 Höhenmeter gesamt. Was bleibt hängen? Was bringt 2020?

Transalpine Run 2019 – das Ende der Strapazen (c) PlanB / Klaus Fengler
Transalpine Run 2019 – das Ende der Strapazen (c) PlanB / Klaus Fengler

Der Veranstaltungskalender 2019 war schon Anfang des Jahres prall gefüllt. Kein Wunder – mittlerweile sind viele Lauf-Events extrem schnell ausgebucht. Da sollte man schnell sein. Dazu kamen spontane Entscheidungen. Und ganz nebenbei der Transalpine Run. Manche Entscheidung war fragwürdig, aber bereut habe ich keine. Ich bin tatsächlich ohne nennenswerte Verletzungen durchgekommmenn. Spoiler: Davon bleit eine Menge hängen – als Erinnerung, aber auch als Erfahrungswert.

Und sonst? Was steht ganz oben auf der Erinnerungsbestenliste nach einem Jahr voller Höhepunkte?

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